Sport Bad Aibling - Basketball, Fußball und mehr Sport

Trainiere mit den Stars 2015 4 bAm vergangenen Sonntag, den 04.01.2015, fand in Bad Aibling das "Trainiere mit den Stars" Basketball-Camp für Kinder von 6-12 Jahren statt. Dabei nahmen rund 40 Kinder aus der Region teil und trainierten fast fünf Stunden lang sämtliche Basketball-Grundlagen. Die "Stars" waren die Bundesliga-Damenspielerinnen der Fireballs, sowie die Herrenspieler David Bergfeld und Aaron Felix Tinsley.

München Ost-Bad Aibling Fireballs bAm letzten Spieltag der Hinrunde der Bezirksoberliga ging es zum Tabellennachbarn München-Ost. Nach der bitteren Heimniederlage gegen Bayern München 2 (drei Viertel konnten gewonnen werden, am Ende verlor man trotzdem recht deutlich), wollten sich die u12er mit einem guten Spiel aus der Hinrunde verabschieden.

u14 div b

u14-Nachwuchs im Firedome weiterhin ungeschlagen
Im letzten Heimspiel des Jahres begrüßte die u14 die Mannschaft von Bayern München im heimischen Firedome. Obwohl die Bayern bis auf einige wenige Spieler nahezu mit ihrer u12-Mannschaft antraten, forderte das Aiblinger Trainergespann Lena Bradaric und Andrea Papadopoulos vollen Körpereinsatz und Konzentration von Beginn an.

Vaterstetten-Bad Aibling Fireballs b

Die Fireballs Bad Aibling gewinnen am Sonntagabend in Vaterstetten mit 105:96 und überwintern somit auf Platz 2 der Tabelle.

„Wieder einmal haben wir uns das Leben selbst schwerer gemacht als nötig. Ein Auf und Ab über das ganze Spiel hinweg, obwohl wir die Partie eigentlich bereits zur Halbzeit entschieden hatten." Big-Man Tobi Guggenhuber trifft mit dieser Aussage den Nagel auf den Kopf. Die Fireballs dominieren das Spiel gegen Vaterstetten über nahezu die gesamte Spielzeit und schaffen es doch den Gegner binnen einiger schlafmütziger Minuten wieder ins Spiel zu bringen. Gleich zweimal wird ein Vorsprung von rund zwanzig Punkten fast verspielt. „Die Jungs zeigen wie in fast jedem Spiel der letzten Wochen zwei Gesichter. Zum einen spielen wir über weite Strecken tollen Team-Basketball, schaffen es dann aber nicht das Spiel sauber zu Ende zu spielen und verfallen in zu einfach gestrickte Offensivaktionen ohne ausreichend Ballrotation", so das Resümee von Coach Oliver Schmid.

Nach der Niederlage im Spitzenspiel, zuhause gegen die Hellenen aus München, war die Trainingswoche eher geprägt von Wunden lecken als von knüppelharten Trainingseinheiten. Die Köpfe der Fireballs hingen durchaus tief, nachdem man mit der zweiten Heimniederlage in Folge nicht nur die Wintermeisterschaft recht leichtfertig verspielte, sondern auch im Rennen um den Aufstieg in die Regionalliga einen herben Dämpfer einstecken musste. Headcoach Oliver Schmid gelang es aber durch intensive Gespräche, das Team wieder mental aufzubauen und den Fokus auf das kommende Spiel in Vaterstetten zu legen. So reisten die Fireballs mit dem nahezu kompletten Kader in die Münchner Vorstadt. Einzig die jungen Center Valentin Engel und Felix Kristian gehörten nicht zum Aufgebot der Aiblinger. Die Fireballs waren von Beginn an die dominierende Mannschaft auf dem Parkett. David Bergfeld (23 Punkte) war in den Anfangsminuten kaum zu halten und penetrierte unaufhaltsam wieder und wieder erfolgreich zum Korb. Gleichermaßen gelang es Claus Weiß (24/4 Dreier), die dadurch entstehenden Räume jenseits der Dreierlinie zu nutzen und mit beeindruckender Treffsicherheit zu Punkten zu gelangen. Diese Kombination sorgte im ersten Viertel für fast alle Punkte der Fireballs. Aber auch auf der Gegenseite gelang es den Gastgebern durch tolle Ballrotation stets freie Spieler zu finden und so zu einfachen Punkten zu gelangen. Die physische Spielweise der großgewachsenen Mannschaft aus Vaterstetten wurde aber von den Fireballs sehr gut angenommen. Vor allem die Center des TBA machten hier einen sehr guten Job. Tobi Guggenuber (1/24) hielt sich zwar in der Offensive merklich zurück, sammelte aber sagenhafte 24 Rebounds (Seasonhigh) ein, dominierte somit die Bretter auf beiden Seiten und nahm die gegnerischen Center nahezu vollständig aus dem Spiel. Bad Aibling erarbeitete sich somit zur Mitte des zweiten Spielabschnitts eine komfortable 18-Punkte-Führung beim Stand von 42:24. Doch wieder einmal folgte nach 15 Minuten Spielzeit der erste Einbruch. Binnen weniger Minuten kam Vaterstetten wieder auf knapp zehn Punkte heran, ehe Coach Schmid sein Team in einer Auszeit zum Aufwachen anhielt und somit die Strukturen im Spiel wieder ordnen konnte. Nun zeigte die oft gescholtene Bank der Fireballs was in ihnen steckt. Justin Kaifosch (6) lieferte wohl sein bestes Saisonspiel ab und sammelt neben sechs Punkten noch zahlreiche Offensiv-Rebounds. Auch Maxi Gold (6) und Simon Bradaric (6/2) konnten sich nun einige Male in Szene setzen. Michi Westphal (2) und Daniel Frystacki (4) kämpften zwar in den vergangenen Wochen noch mit leichten Blessuren, lieferten aber insgesamt eine gute Partie ab. So wurde die Führung zur Halbzeit wieder hergestellt – Stand 58:41.

Die Partie schien also fast schon entschieden, doch weit gefehlt. Das eigentliche Problemviertel der Fireballs wurde noch relativ ausgeglichen gestaltet. Aaron Felix (33/1) legte nun den Turbo ein und markierte fast alle seine Punkte in der zweiten Halbzeit. Die Führung betrug weiter konstant rund 15 Punkte ehe die Kurstädter dann zur zweiten Tiefschlafphase ansetzten. Die Verteidigung wurde zu Beginn des vierten Spielabschnitts komplett eingestellt und in der Offensive entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen aus zumeist unvorteilhaften Feldpositionen. Die Gastgeber holten nun Punkt für Punkt auf und waren plötzlich beim Stand von 95:91 nur noch vier Punkte in Rückstand. Einzig der guten Freiwurfquote zum Ende des Spiels ist es zu verdanken, dass die Fireballs nochmal den Kopf aus der Schlinge zogen. Endstand in Vaterstetten – 105:96 für den TBA.

Somit ist die Hinrunde in der Bayernliga Süd für die Fireballs beendet. Mit 9:2 Siegen liegt man auf Platz 2 der Tabelle, rangiert aber bereits vier Punkte hinter dem Tabellenführer BC Hellenen München (10:0). Doch der Ligaprimus muss noch zum schweren Nachholspiel nach Schwabing (6:2), die bislang noch auf Platz 4 der Tabelle rangieren, aber bereits beim Sieg im FireDome zeigten was in ihnen steckt. „Wir sind toll in die Saison gestartet und haben vor allem in den ersten acht Spielen gute Leistungen gezeigt. Leider hat uns die Abwesenheit einiger Leistungsträger zwischendurch etwas aus der Bahn geworfen und uns wohl den Sieg gegen Schwabing gekostet. Insgesamt kann man mit der Hinrunde, vor allem als Aufsteiger, durchaus zufrieden sein, doch die letzten Wochen gaben durchaus Anlass zur Sorge. Wir wollen mehr als „nur" Platz 2, doch wir müssen unsere Defense wiederfinden. Noch sind die Hellenen sicherlich nicht durch, mit uns wird noch zu rechnen sein", so Coach Schmid.

Am kommenden Sonntag gibt es dann zum Abschluss des Jahres ein echtes Schmankerl für die Fans der Fireballs. In der zweiten Pokalrunde treffen die Aiblinger auf den absoluten Topfavoriten des Wettbewerbes aus Vilsbiburg. Eine Mannschaft aus der ersten Regionalliga, die im Moment auf Aufstiegskurs in die Pro B liegt. Sprungball ist hier am kommenden Sonntag um 18 Uhr im FireDome.


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Am kommenden Samstag um 19:15 Uhr kommt es in der Bayernliga zum direkten Duell des ungeschlagenen Tabellenführers BC Hellenen München gegen die Fireballs-Herren. Nach der knappen ersten Saisonniederlage vor 14 Tagen zuhause gegen die starken Schwabinger, möchte das Team von Coach Oliver Schmid die Tabellenspitze schnellstmöglich wieder zurückerobern. Der Sieger der Partie hat beste Chancen, auf die Hinrundenmeisterschaft und somit als Tabellenführer ins neue Jahr zu gehen. Mit den Hellenen ist eine sehr ausgeglichene und körperlich präsente Mannschaft zu Gast. Bis heute haben die Münchner schon Neuötting, dem SB Rosenheim und München Ost ihre Grenzen aufgezeigt. Die Fireballs brauchen einen starken Auftritt, um sich in diesem Duell durchsetzen zu können. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang, dass mit Tobias Guggenhuber nach mehrwöchiger Pause einer der „starting Big-Man" ins Team zurückkehrt. Die „jungen Wilden" hoffen darüber hinaus auf eine volle Halle - vielleicht wird ja die magische Grenze von 200 Zuschauern erstmals geknackt.


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